Stärkung der Unternehmensmarke Schaeffler

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Schriftzüge werden ausgetauscht

Global Branding Initiative des Vorstandes soll bis 2020 abgeschlossen sein. Start ist am Standort Schweinfurt (FAG)

Seit Ende August bis Mitte September laufen umfangreiche Umbaumassnahmen am zweitgrößten Schaeffler Standort Schweinfurt. Unter anderem werden die FAG-Außenbeschriftungen demontiert und gegen neue Schriftzüge ersetzt.

Der Name Schaeffler soll als Unternehmensmarke gestärkt werden, die Bezeichnungen LuK, INA und FAG bleiben als Produktmarken auch weiterhin bestehen. Damit soll gewährleistet werden, dass die über Jahrzehnte entwickelten und im Markt bekannten Produkteigenschaften und die damit verbundenen Leistungen ihre Besonderheit im Markt behalten.

Die Vereinheitlichung ist Bestandteil der vom Vorstand beschlossenen „Agenda 4 plus One“.  Diese Massnahmen dienen der Vereinheitlichung des weltweiten Außenauftritts der Schaeffler Gruppe.

Gegenüber der Mainpost erklärte Stefan Spindler, Vorstand der in Schweinfurt gemanagten Sparte Industrie: „Wir wollen unsere Unternehmensmarke Schaeffler als globale Dachmarke stärken. Unter der Dachmarke sollen die bekannten Produktmarkenprofile FAG, INA und LuK geschärft werden“. Weiterhin wird er zitiert, „Wir freuen uns, dass wir in Schweinfurt als ersten großen Standort der Schaeffler AG den Anfang machen“.

Die Belegschaft des Standortes Schweinfurt wird am Dienstag, dem 26. September 2017 bei zwei Infoveranstaltungen durch Vorstand und Betriebsrat über die Veränderungen am Standort informiert.

Wann die Umstellung am Bühler LuK Standort vollzogen wird, ist noch nicht bekannt.

Aktive und Vertrauensleute hier vor Ort gehen davon aus, dass diese Massnahmen früher oder später auch den Standort Bühl betreffen werden und unterstützen die Initiative. Gleichzeitig fordern sie aber, daß analog zur Vereinheitlichung des Außenauftritts auch die Arbeitsbedingungen angeglichen werden – gemeint ist ein für Bühl geltender Tarifvertrag. Darin enthaltende gute Regelungen, beispielsweise zur Entlohnung, aber auch zu Themen wie Altersteilzeit oder Sozialpläne sind schon seit längerem konzern-, markt- und branchenüblich.

Nur wer als Arbeitgeber solche Leistungen bietet, kann gute, qualifizierte Fachkräfte für den in der gesamten deutschen Automobilbranche bevorstehenden technologischen Umbruch finden und halten. 

Die Bühler Belegschaft fordert bereits seit Jahren auch zu diesem Thema eine Anpassung an den Konzern – ganz im Sinne von One-Schaeffler.

Beitrag auf den IG Metall Schaeffler-Nachrichten

Nachträgliche Aktualisierung (Stand: Juli 2018): Global Branding Initiative in Bühl gestartet – Umbaumassnahmen sollen zum 22. September 2018 abgeschlossen sein. Entscheidung über Tarifbindung in Bühl gefallen.