Flyer der Vertrauensleute erschienen

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Mitglieder geben grünes Licht für ERA-Einführungszenario!

Am Dienstag, dem 20.11.2018 fand eine Sitzung der ERA-Tarifkommission und direkt anschließend eine Mitgliederversammlung statt. Wir berichteten. Die ERA-Verhandlungsgruppe stellte das Ergebnis nach 8 Tarifverhandlungsrunden vor. Wesentliche Inhalte sind:

  • 95 ERA-Tarifexperten, die den Arbeitnehmern mit beratend zur Seite stehen
  • 6+6 ERA-Spezialisten und -Stellvertreter neben der paritätischen Kommission (PaKo)
  • Heranführung bei Neueinstellungen geregelt – Zeitspanne fixiert
  • Zulagen zum Grundentgelt in den unteren Entgeltgruppen (derzeit 52 bis 216 Euro/Monat)

Am Ende der knapp zweistündigen Sitzung, bei der die Hintergründe des ERA-Ergänzungstarifvertrages erläutert wurden, gaben die Mitglieder per Abstimmung den Verhandlungsstand frei zur Unterzeichnung. Wir finden, der Verhandlungsgruppe ist eine gute Lösung gelungen. Jetzt brauchen wir euch: Nur mit euch können wir gemeinsam die Chance für eine faire und transparente Eingruppierung nutzen. Als erstes suchen wir die Tarif-Experten in jeder Abteilung.

Schließtage

Ob die Schließtage sinnig oder unsinnig sind lassen wir dahingestellt. Jedoch ist es zu einem ernstzunehmenden Thema in der Belegschaft geworden. Die unterschiedliche Umsetzung in den Bereichen war irreführend und schlecht durchdacht. Auf die Situationen der Mitarbeiter wurde wenig Rücksicht genommen.

Die kurzfristige Ankündigungen der Schließtage, sowie die scheibchenweise Kommunikation überraschten viele Mitarbeiter. Wir fordern in Zukunft eine klare, transparente und vorzeitige Aufklärung für die Belegschaft von der Geschäftsleitung über die Hintergründe. Urlaubstage sind in erster Linie zur Erholung oder für die Ferienbetreuung der Kinder da und nicht um Aktionäre zufrieden zu stellen.

Betriebsrat wird offenbar „auf Linie“ gebracht

Aktuell werden einzelne Betriebsratsmitglieder angegangen und daran gehindert ihren Betriebsratstätigkeiten nachzukommen. Die Personalabteilung versucht mit Maßnahmen wie Entgeltkürzungen oder Drohungen einzelne aktive Mitglieder des Betriebsrats zum Schweigen zu bringen.

Wie sollen sich Betriebsräte um die derzeit vielfältigen Belange der Mitarbeiter kümmern, wenn sie selbst angegangen werden?

Leider muss man sich mittlerweile auch fragen, ob es sich dabei auch um einen Angriff auf die Gewerkschaftszugehörigkeit handelt, denn es werden vorrangig IG-Metall Betriebsräte aus den Produktionsbereichen gegängelt. Wir Vertrauensleute unterstützen die betroffenen Betriebsräte und den ganzen Betriebsrat dabei, das Problem zu lösen.